Ikonen der Seele

Gastbeitrag von Andreas Krüger, Heilpraktiker, Homöopath und Direktor der Samuel Hahnemann Schulen, Berlin

„Schönheit ist weder das Bild, das ihr sehen möchtet, noch das Lied, das ihr hören möchtet, sondern ein Bild, das ihr seht, obwohl ihr eure Augen zumacht, und ein Lied, das ihr hört, obwohl ihr eure Ohren verschließt. Schönheit ist Leben, wenn das Leben sein heiliges Gesicht entschleiert, Aber ihr seid das Leben, und ihr seid der Schleier. Schönheit ist Ewigkeit, die sich im Spiegel anschaut. Aber ihr seid die Ewigkeit, ihr seid der Spiegel.“ (Khalil Gibran, der Prophet, von der Schönheit)

In die Ordnung kommen

Vor vielen Jahren war ich einmal bei meinen hochverehrten Lehrern Matthias Varga von Kibéd und seiner Lebensgefährtin Insa Sparrer und habe dort eine Ausbildung in systemischer Aufstellung gemacht. Bei dieser therapeutischen Arbeit gestalten wir für eine Fokusperson gemeinsam mit Stellvertretern das Bild eines Systems, das die Fokusperson gerade belastet. Das Dargestellte kann ein Familiensystem sein, eine Mann-Frau-Beziehung, eine Firma, ein Organismus, eine Krankheit/ Belastung, oder was auch immer. Zuerst einmal stimmen wir uns intuitiv ein. Wir stellen die Stellvertreter in eine Position zueinander in den Raum, die anzeigt, in welchem Zustand sich die einzelnen Faktoren in ihrer wechselseitigen Beziehung im Jetzt-Zustand befinden.

Ein einfaches Beispiel ist die Aufstellung für eine Ehe: Wir führen den Mann und die Frau in das Feld und erkennen, dass diese sich nicht anschauen und weit entfernt voneinander weg stehen, so als wäre dort eine Sperre zwischen den beiden. Wir lassen die Fokuspersonen sich intuitiv im Raum frei bewegen. Diese nun sichtbar gewordene Abbildung eines unterschwelligen Vorganges schauen wir uns an. Dann verändern wir dieses Bild durch Intervention. Wir verwandeln es von der unheilen in eine heile, kraftspendende Form. Das heißt, wir stellen etwas auf, schauen uns das System an und versuchen, es wieder in eine Ordnung zu bringen. Insoweit hat diese Arbeit sehr viel mit „hinschauen“ und dem erkennen von „ganzheitlicher Ordnung“, von Stimmigkeit zu tun.

Die Ängste des „kleinen Ichs“ umgehen

In der Regel wähle ich heute die Stellvertreter selbst aus und setze den Klienten selbst erst in der Schlussphase statt seinem Stellvertreter ein. Der Grund dafür liegt in dem Widerstand, den die Tageswirklichkeit der meisten Klienten gegen das Wunder, die Heilung, Kraft und Fülle hat. Nelson Mandela sagt: „Wir haben vor nichts mehr Angst als vor unserer Kraft.“ Diese Angst ist ein großer, oft unbewusster Widerstand, eine Blockade. Ich habe durchgehend erfahren, dass dieser Widerstand beim Klienten geringer ist, wenn er sich vertreten lässt. Die Ersatzperson ist dann auch Stellvertreter der großen Seele des Patienten und nicht nur des Ich-Bewusstseins, das im Seminar auftritt, mit all seiner Angst. Also, ich umgehe das kleine ängstliche Ich-Bewusstsein, mache die eigentliche Arbeit mit der großen, weisen, mutigen Seele, repräsentiert durch den Stellvertreter und nehme das kleine, ängstliche Ich-Bewusstsein erst dann herein, wenn es nicht mehr weglaufen kann vor dem Wunder und sich dann in der Begegnung mit dem Wunder selber heilen kann. Also umschiffe ich den unbewussten Widerstand des Klienten gegen die Heilung dadurch, das ich den Stellvertreter so lange wie mögliche im Feld halte.

Die Wunderfrage

In meiner Ausbildung habe ich von meinen kreativen Lehrern, die ständig neue Formate entwickeln, unendlich viele Formate kennen gelernt. Ein Format hat mir dabei besonders gut gefallen, nämlich die „Zielorientierte Aufstellung“. Hier wird ein Ziel aufgestellt und der Patient bewegt sich auf dieses Ziel zu. Auf dem Weg dorthin werden Rätsel gelöst, Probleme geheilt, Ressourcen hinzugefügt und vieles mehr.

Weiterhin hat mir an der Arbeit meines Lehrers besonders gut gefallen, dass er gelegentlich das Wunder aufstellt und das Wunder regelmäßig befragt hat, wie es ihm denn geht, inwieweit es denn schon entwickelt ist, dass es jederzeit möglich ist durch eine direkte Befragung des Wunders auf die Aufstellung zu wirken.

Die Idee des Wunders ist die Entdeckung eines guten Freundes von Matthias Varga von Kibéd, von Steve de Shazer. Es handelt sich hierbei um einen amerikanischen Psychotherapeuten. Steve hat eine Form der Therapie entwickelt, die sich ausschließlich am Wunder orientiert. Statt sich in der problemorientierten Psychologie zu verbeißen, fragt Steve regelmäßig seine Klienten:

„Nehmen wir einmal an, Sie wachen morgen früh auf und ein Wunder ist geschehen, Ihr Problem ist gelöst: Woran würden Sie merken, dass dieses Wunder eingetreten ist?“

Diese Frage ist heute bei der lösungsorientierten Kurzzeittherapie als die „Wunderfrage“ bekannt und genau dieser bediene ich mich auch in meinen Aufstellungen, nachdem ich den Seminarteilnehmer nach seinem Anliegen gefragt habe.

Sich vom Wunder leiten lassen

Ich habe das Wunder personalisiert und monopolisiert, es als Ziel für das System in die Aufstellung gestellt. Ich wähle dann aus dem Publikum eine Person aus, welche das Wunder darstellt, nichts als das Wunder. Das Wunder ist die Person, welche im Feld die Lösung in sich trägt. Das Wunder selbst ist so etwas Ähnliches wie ein mediales Barometer. Der Stellvertreter, welcher das Wunder repräsentiert, spürt während des Verlaufs der Aufstellung ständig in sich hinein, wie weit es sich als realisiert erlebt. Dabei benutzt es eine geistige Skala von –10 (überhaupt nicht realisiert) bis +10 (völlig realisiert). Wenn also beispielsweise das Wunder „Lebensfreude“ ist und das Wunder fühlt sich im Feld absolut depressiv, dann ruft es mir zu „-10“ und ich als Aufsteller weiß, dass wir mitten im Problem sind. Wenn ich dann interveniere und das Wunder ruft mir kurze Zeit später „-8“ zu, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn es aber bei „-8“ bleibt, dann ist mir klar, dass es eine weitere, andersartige Intervention braucht. In diesem Format habe ich im Grunde genommen nichts anderes zu tun, als die Dinge im System zu lösen, aber auch nur die, die ich lösen muss, damit mein Wunder in seine volle Realisation, d.h. auf +10 geht.

Die Arbeit mit dem Wunder bietet viele Vorteile: Selbst als Profi ist man ja manchmal betriebsblind und da hilft mir das Wunder, klar zu erkennen, ob meine Intervention im System dem Klienten etwas bringt oder nicht. Ich lasse mich da also komplett vom Wunder leiten und bin damit bisher immer gut gefahren. Durch die Fokussierung auf das Wunder konnte ich mein Aufstellungsverfahren sehr vereinfachen, und habe es damit für viele meiner Schüler relativ unkompliziert nachahmbar gemacht. So ist es entstanden. Ziel ist immer: bei einer Skala von -10 bis +10 realisiert sich das Wunder bei +10. Es geschieht eine Annäherung. Klient und Wunder halten sich im Arm.

Die zielorientierte Aufstellung mit dem Wunder ist eine von Hunderten, die Matthias entwickelt hat und diese habe ich dann zu meiner eigenen gemacht. Sie hat mich von Anfang an angesprochen und ich wusste: Das ist meine!

Ein Barometer für die Wirksamkeit

Ich war einmal vor vielen Jahren bei einem Schreibmedium, das mir damals gesagt hatte, ich wäre eine kinesiologische Begabung. Ich war da sehr skeptisch, weil ich glaubte, ich drücke die Arme doch immer da hin, wo ich will und habe mich erst einmal mit dieser Anregung nicht weiter beschäftigt. Einige Zeit später leitete ich eine wunderorientierte Aufstellung, während eine bedeutende deutsche Kinesiologin im Publikum war. Diese kam hinterher zu mir und sagte: „Herr Krüger, sie machen ja die ganze Aufstellung über Kinesiologie!“ Und ich antwortete: „Nein, ich kann doch keine Kinesiologie, dazu bin ich doch viel zu grob.“ Und sie sagte dann: „Doch, Ihr Wunder ist der Muskel mit dem Sie dieses System testen. Und sie testen dieses System wie ein Kinesiologe den Körper, das heißt das System Ihres Teilnehmers testen Sie über das Wunder.“

Helfer, Krafttiere, Heilige und Meister

Im Laufe des Aufstellungsprozesses nehme ich dann von Zeit und Zeit auch noch Krafttiere, Engel, Heilige, spirituelle Lehrer oder Meister mit hinzu, Hildegard von Bingen, Therese Neumann von Konnersreuth, Osho oder wen auch immer. Ich habe dies als sehr unterstützend erfahren.

Homöopathische Mittelaufstellung

Später habe ich dann noch die Homöopathie in meine Aufstellungsarbeit integriert, was mir sehr logisch erscheint. Ich betreibe seit Jahrzehnten Homöopathie und habe mit ihr immer wieder Wunder erlebt. Da dachte ich mir: Wenn ich meine wunderbare Homöo-pathie in diese Aufstellungsarbeit hineinfließen lasse, dann kann ich halbwegs kompensieren, was mir an Genialität im Vergleich zu einem Jahrhundertgenie wie Bert Hellinger fehlt. Gegen Ende einer Aufstellung werfe ich also meine Homöopathische Erfahrung in die Waagschale, indem ich eventuell hilfreiche homöopathische Mittel durch Stellvertreter darstellen lasse.

Die Wunder-Annäherungsphase

Die Situation im Feld neigt sich dem Ende zu: Die systemischen Probleme, verzeihen, annehmen, ehren etc. sind gelöst. Klient und Wunder stehen einige Meter voneinander entfernt. Doch es könnte sein, dass noch etwas fehlt. Deshalb stellen sich zu diesem Zeitpunkt die Repräsentanten verschiedener homöopathischer Mittel in zwei Reihen, rechts und links, wie ein Spalier. Wenn jetzt tatsächlich noch eine Blockade im Weg ist, die verhindert, dass der Klient das Wunder umarmen und mit ihm verschmelzen kann, erlebt er bzw. sein Stellvertreter, während er auf das Wunder zugeht, eine Bremsung, die er dann durch das intuitive Hinzunehmen des Stellvertreters eines homöopathischen Mittels löst, um sich dann dem Wunder ganz zuzuwenden. Die Auswahl der eventuellen Mittel unternimmt am besten ein Assistent, der im Testen mit der Rute erfahren ist. Ich sage je nach meiner Wahrnehmung meinem Assistenten die Rubriken, die er beachten/ nachschlagen muss. In Berlin ist es meistens Tina von Hardenberg, die die Rubriken und die Mittel testet, ausgehend von der Frage „soll dieses Mittel in der Wunderannäherungsreihe aufgestellt werden?“ In letzter Konsequenz wählt der Klient bzw. der Stellvertreter des Klienten aus diesen vorgestesteten Mitteln selbst sein homöopathisches Präparat. Ich habe immer wieder das Feedback bekommen, dass die Mittel selbst dem unerfahrenen Aufsteller, der vielleicht das eine oder andere nicht in der Aufstellung bewältigen konnte, es möglich machten, trotz bestehender Restkonflikte die Realitäten des Wunders anzunehmen, vorausgesetzt, er kennt sich in der Homöopathie ein wenig aus.

Die hilfreiche „Entrollung“

Was auch typisch ist für meine Aufstellungsarbeit, ist die „Entrollungsübung“, wie ich sie von Rosina Sonnenschmidt gelernt habe und wie wir sie alle miteinander incl. Publikum nach jeder Übung machen. Dafür stellen wir uns alle hin, schließen die Füße, legen die Hände an die Hosennaht und sprechen die Worte: „Mein Speicher ist gefüllt!“ Anschließend öffnen wir die Beine, die Handflächen gehen nach vorne und zeigen auf den Boden. Dabei sagen wir laut: „Ich öffne meinen Speicher und ich gebe alles an die Erde ab, was mit dem Thema der letzten Aufstellung zu tun hat und nicht das meine ist. Ich bin jetzt wieder völlig frei von Fremdem, ganz ich, ganz hier und jetzt!“ Dann schließen wir wieder die Füße, legen die Hände an die Hosennaht und sagen: „Ich schließe meinen Speicher!“ Ich machte im Laufe der Jahre die Erfahrung, dass diese kleine, unscheinbare Übung dafür sorgt, dass Teilnehmer wie Publikum nach jeder Aufstellung komplett ihre Rolle loslassen und wieder sie selbst sein können. Das Gute, die Essenz, die „das meine ist“, zum Beispiel die Erkenntnis, Weisheit, Wachstum, die müssen natürlich nicht abgegeben werden, die dürfen wir behalten:

Die Technik der Entrollung:

1. „Mein Speicher ist gefüllt!“

2. „Ich öffne meinen Speicher und ich gebe alles an die Erde ab, was mit dem Thema der letzten Aufstellung zu tun hat und nicht das meine ist. Ich bin jetzt wieder völlig frei von Fremdem, ganz ich, ganz hier und jetzt!“

3. „Ich schließe meinen Speicher!“

Ikone – das heilende Bild in der Aufstellung

Irgendwann kam mir der Name für dieses Format in den Sinn und zwar in Griechenland: Vor vielen Jahren leitete ich im Rahmen meiner Unterrichtstätigkeit für griechische Ärzte viele systemische Aufstellungen in Thessaloniki. Jetzt tue ich dies nicht mehr, weil mir mein Urlaub einfach zu wichtig ist. Damals hörte ich immer wieder, wenn ich zu dem Abschnitt kam, in dem ich sagte: „Schau auf dieses gute Bild“, wie mein Dolmetscher immer wieder sagte „Ikonia, Ikonia“. Ich fragte ihn daraufhin: Warum sagst du denn Ikonia, das ist doch kein Kirchenbild?“ Und er antwortete: „Das Wort Ikone bedeutet einfach nur Bild. Es bedeutet aber auch:

  • heiliges und zugleich heilendes Bild
  • das Tor, durch das die Heiligen in diese Welt schauen
  • das Tor durch das wir in die Welt der Heiligen und des Heils schauen
  • das Tor zwischen mittlerer und geistiger Wirklichkeit
  • das Tor zwischen Gott und Mensch!“

Ikone ist also ein Tor, das wir öffnen können durch unsere Anbetung, zum Beispiel durch den physischen Akt des Küssens. Ich bin ja selbst nicht nur narzisstisch-hysterisch, sondern auch noch oral. Meine Frau sagte einmal zu mir: „Mit dir darf man in keine orthodoxe Kirche gehen, du küsst immer die halbe Kirche ab, bevor wir da wieder herausgehen!“ Irgendjemand sagte einmal, die Orthodoxen seien die einzigen, die Gott küssen dürfen. Dass man ein Tor aufküssen kann, ist für mich ein wunderbarer Gedanke, das ist so wie die Prinzessin im Märchen wachküssen: „Ich küsse das Bild meines Heils wach, herrlich, tantrisches beten!“

Aus diesem Gespräch heraus habe ich erkannt: „Dann sind das Ikonen der Seele, die ich in jeder Aufstellung male. Ich kreiere ein Bild, 100% Wunder, das ist das Bild, das ich kreieren möchte und dieses Bild gebe ich dem Teilnehmer mit und dann ist es letztendlich seine Entscheidung, was er mit diesem Bild macht. Die Ikone kann jedoch auch „der Klient vor seinen Ahnenlinien“ sein oder „der Klient kniend vor dem Vater“. Jedes Bild aus so einer Aufstellung könnte ikonengraphisch benutzt werden. Man muss sich ihm nur zuwenden.

Über den Umgang mit der Aufstellungs-Ikone

Der Klient kann dieses heilende Bild auch mit den Augen fotografieren und hat es in dem Moment des Erlebens in seinen Augen eingefangen. Darum ermuntere ich den Teilnehmer eindringlich: „Merke dir die Augen des Stellvertreters des Wunders. Erinnere dich immer wieder an diese Augen.“ Manchmal lasse ich das Wunder auch fotografieren, ich bin leider technisch zu unbegabt, um das selbst zu tun.

Der Teilnehmer kann anschließend auf das Foto von der Ikone noch ein Ypsilon aus der Neuen Homöopathie malen und diese Information auf Wasser übertragen und trinken. Er kann auch einen Zettel nehmen, auf diesen das Wort „Aufstellung mit Andreas Krüger vom …“ schreiben und dieses mit Ypsilon bemalen. Dies schließt natürlich die Brücke zur Neuen Homöopathie.

Nachfolgend noch einmal die Zusammenfassung des Vorgehens:

  • Der Therapeut fragt den Klienten, was ihn belastet, bzw. was sein Anliegen ist.
  • Anschließend stellt er die „Wunderfrage“. Das Wunder erhält einen kurzen, präzisen Namen wie z. B. „Lebensfreude“, „Vitalität“, „tantrische Urkraft“, „erfüllte Beziehung“ oder ähnliches.
  • Der Therapeut wählt einen Stellvertreter für den Klienten, für das Wunder und alle anderen beteiligten Fokusse aus und führt sie ins Feld.
  • Der Therapeut lässt die Fokuspersonen sich im Feld frei bewegen.
  • Das Wunder gibt immer wieder Zwischenmeldung über den Grad der Realisierung (von –10 bis +10).
  • Der Therapeut betrachtet das Feld, ordnet es, führt ggf. weitere Personen, Krafttiere, Ressourcen hinzu.
  • Der Therapeut interveniert, bis das Wunder bei einem Wert von +10 ist.
  • Der Therapeut sucht die Rubriken für die Homöopathischen Mittel aus, lässt die Mittel austesten bzw. wählt diese selbst aus und wählt Einzelpersonen aus dem Publikum, welche diese Mittel repräsentieren.
  • Der Stellvertreter des Klienten und das Wunder stehen sich gegenüber, rechts und links steht ein Spalier von Fokuspersonen für die eventuell benötigten homöopathischen Mittel (Wunder-Annäherungsreihe).
  • Der Stellvertreter geht auf das Wunder zu, nimmt sich intuitiv noch Mittel rechts und links mit auf den Weg, umarmt das Wunder und verschmilzt mit ihm.
  • Der Therapeut lässt die Potenz, Häufigkeit der Einnahme und Einnahmedauer eventueller Mittel testen bzw. channelt diese intuitiv.
  • Der Klient selbst wird ins Feld geführt, schaut seinem Stellvertreter in die Augen und entnimmt dem „Augenblick“ alles, was der Stellvertreter für ihn erledigt hat und umarmt das Wunder, verschmilzt mit ihm
  • Alle Teilnehmer und das Publikum stehen auf und machen die „Entrollungsübung“.
  • Der Klient erhält einen Zettel mit dem einzunehmenden Mittel, Dauer, Potenzierung, Häufigkeit der Einnahme.

Ich freue mich, dass das Format „Ikonen der Seele“ mittlerweile auch Einzug im Ausbildungssystem der Neuen Homöopathie gefunden hat und dort gezielt in Zusammenhang mit den geometrischen Zeichen verwendet wird. Ich möchte alle Aufsteller, die sich für dieses Format interessieren, ermuntern, es zu lernen bzw. einzusetzen. Hierbei geht es mir nicht darum, irgendein Wissen für mich zu patentieren oder exklusiv zu beanspruchen, sondern darum, dass wir alle miteinander helfen können, dass es unseren Klienten/Patienten besser geht.

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www.andreaskruegerberlin.de, www.samuelhahnemannschule.de